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Mengis Gruppe verkauft
Modeunternehmer übernimmt Druck und Verlag

15.01.2018 ► Die Familie Mengis und der Hauptaktionär Nicolas Mengis haben rückwirkend zum 1. Januar 2018 die Mehrheit der Mengis Gruppe an den Modeunternehmer Fredy Bayard verkauft. Damit soll das traditionsreiche Walliser Medien- und Druck-Unternehmen langfristig gesichert werden, heißt es „In eigener Sache“ auf 1815.ch, einem Portal der Gruppe. Der Käufer Fredy Bayard sei eine im Wallis ansässige Persönlichkeit mit ausgeprägten Führungskompetenzen, die er gewillt sei, als Verwaltungsratspräsident verantwortlich zu agieren und seine langjährige Erfahrung als Unternehmer einzubringen, wird Nicolas Mengis zitiert, der weiterhin einen Minderheitsanteil an der Gruppe halten wird und als Verwaltungsrat einen reibungslosen Übergang gestalten will.
Zur Mengis Druck und Verlag AG gehören unter anderem der „Walliser Bote“, die „RhoneZeitung“, die Druckerei, der Rottenverlag sowie eine namhafte Beteiligung am Radio Rottu Oberwallis. Die Mengis Gruppe beschäftigt inklusive Frühzustellern rund 200 Mitarbeiter. Mitte 2015 hatte Mengis Druck für Schlagzeilen gesorgt, als das Unternehmen als weltweit erstes Unternehmen die Herstellung der Tageszeitung „Walliser Bote” komplett auf den Digitaldruck mit einer HP T410 umstellte. Nach gut eineinhalb Jahren beendete die Schweizer Druckerei ihr Experiment. Seit Januar 2017 wird das Blatt in einer externen Zeitungsdruckerei wieder im Offset hergestellt.