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Mediengruppen gründen Joint Venture
AZ Medien und NZZ legen Regionalmedien zusammen

11.12.2017 ► Die Schweizer AZ Medien und die NZZ-Mediengruppe führen ihr regionales Mediengeschäft in einem Joint Venture zu gleichen Teilen zusammen. Gemeinsam wollen sie die regionale Publizis­tik in der Deutschschweiz stärken und die digitale Transformation vorantreiben. Ziel sei es, «langfristig in die Weiterentwicklung der Marken und Produkte zu investieren, Innovationen zu forcieren und das Regionalmediengeschäft in die Zukunft zu führen.»
Laut einer Pressemitteilung erreicht die neue Aktiengesellschaft mit den Regional-Zeitungen und -Onlineportalen, den Radio- und TV-Stationen beider Unternehmen und den Zeitschriften zwei bis drei Mio. Menschen in der Deutschschweiz. Mit knapp 500 Mio. CHF Umsatz und 2.000 Mitarbeitern werde das Joint Venture zu den führenden Medienunternehmen der Schweiz, heisst es weiter. Zum neuen Unternehmen sollen alle Einheiten der AZ Medien mit Ausnah­me der Onlinezeitung ‹Watson› gehören. Die NZZ-Mediengruppe integriert ihr gesamtes Regionalmediengeschäft in das Joint Venture. Auch die Druckereien beider Unternehmen werden Teil davon. Nicht Bestandteil sind laut Pressemitteilung die ‹Neue Zürcher Zeitung› und die ‹NZZ am Sonntag›. Ebenfalls ausgenommen seien die konzessionierten Radio- und TV-Sender. 
Das Joint Venture arbeite partnerschaftlich mit der NZZ-Mediengruppe zusammen und beziehe unter anderem deren Technologie-Dienstleistungen, heisst es weiter.Das Joint Venture steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung durch die Wettbewerbskommission. Über die finanziellen Einzelheiten haben die Partner Stillschweigen vereinbart.